„Das Kunstkonsulat“ ist kein Ort, es ist ein Zustand. Es ist ein Raum, der sich selbst erschafft, indem er bespielt wird. Ein Konsulat, das keine Nation vertritt, sondern die Kunst. Kein Staat, sondern ein Möglichkeitsraum. Es wird errichtet, eröffnet, ausgestattet – aber erst durch die Teilhabe, die Gesten, die Gespräche, das Warten, das Sich-Verirren in Details beginnt das eigentliche Kunstwerk.
Das Künstlerduo, Julia Wenz-Delaminsky und Peter Franck-Oberaspach das sich seit Jahren mit „amerikanischen Wahlritualen und der Architektursprache der Macht“ beschäftigt, bringt seine Recherchepraxis – „Modellbau, Fotografie, Film, Bühnenbild, Performanz“ – in die Form eines „temporären Konsulats“. Das „Weiße Haus“ – Modell, Filmkulisse, Karton, Abstraktion – dient als wandelbare „Maquette“ für politische Imagination. Alles kann echt sein, nichts ist sicher.
Realisiert im Januar 2026 in der BB Stiftung in Stuttgart.






